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Im Rahmen des Förderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung (ehemals „Zukunft Stadtgrün“) sollen mit dem „Grünen Ypsilon“ viele Projekte umgesetzt werden, die Frankfurt noch lebenswerter machen. 

In der folgenden Übersicht finden sich Projekte, die das Grundgerüst des „Grünen Ypsilons“ bilden. Sie wurden als Teil des ISEKs vom hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als förderfähig genehmigt und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Alle Projekte, die bereits umgesetzt worden sind, sich in Umsetzung befinden oder noch umgesetzt werden können, werden im Folgenden aufgelistet. Einige Projekte aus dem ISEK wurden hingegen verworfen oder sind nicht mehr als aktuelle Projekte aufgelistet, weil sie in neue/andere Projekte umgeändert wurden. Eine Auflistung dieser Projekte ist am Ende dieser Seite zu finden.  

Stand: Januar 2025  

Diese Karte zeigt die Standorte der verschiedenen Projekte im Fördergebiet des Projektes „Grünes Ypsilon“. 

In der Kurhessenstraße fehlt eine gute Querungsmöglichkeit für alle, die Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Eine Fahrbahnverengung und ein Zebrastreifen oder das Versetzen der bestehenden Fußgängerampel sollen mehr Sicherheit schaffen und die Durchlässigkeit innerhalb des „Grünen Ypsilon“ verbessern. 

Fehlende Querungsmöglichkeit in der Kurhessenstraße.  
Vorher: Trampelpfad zwischen Marie-Bittorf- und Fritz-von-Unruh-Straße 
Nachher: Neue barrierearme Querung für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. 

Seit 2022 existiert eine barrierearme Querungsmöglichkeit zwischen der Marie-Bittorf- und der Fritz-von-Unruh-Anlage. Damit ist die „wilde“ Querung als Trampelpfad Vergangenheit. Auch für die Autofahrenden ist die neue Querung vorteilhaft, da Radfahrende und zu Fuß Gehende nun besser gesehen werden.  

Dieses Projekt ist umgesetzt: Die Schranke wurde im Januar 2020 vom Amt für Straßenbau und Erschließung demontiert. 

Freie Fahrt! Denn früher konnte die Franz-Werfel-Straße aufgrund einer Schranke nicht befahren werden. 
Noch bis vor ein paar Jahren waren die Schienen an der Eschersheimer Landstraße unüberwindbar.  
Seit 2023 sorgt ein Überweg für die Vernetzung zwischen Klimsch-Anlage und Sinai-Park. 

Mit dem neuen Überweg wurde 2023 eine direkte Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Klimsch-Anlage und Sinai-Park umgesetzt. Damit konnte nicht nur das grüne Ypsilon besser mit den umliegenden Stadtteilen vernetzt, sondern auch ein Lückenschluss im gesamtstädtischen Grün- und Freiraumsystem hergestellt werden. 

Die beiden Schulen in der Platenstraße sollen sicher mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar sein. Dafür werden im Osten der Platenstraße zwischen Fallerslebenstraße und Ernst-Schwendler-Straße Parkplätze neu geordnet. 

Derzeit wird südlich der Platenstraße schräg unter den Bäumen geparkt. Das macht den Schulweg unübersichtlich. Außerdem werden die Baumwurzeln durch das Parken stark beansprucht. Geplant ist eine Erneuerung des Gehwegs, um die Stolpergefahr zu verringern. Zwischen den Bäumen sollen Findlinge zukünftig das Parken verhindern. 

In Zukunft wird hier der Schulweg sicher und stolperfrei.
Endlich keine Umwege mehr: Zwischen dem Grünzug Platenstraße und der Wilhelm-Epstein-Straße entsteht eine neue Wegeverbindung. 

In diesem Abschnitt existiert bisher keine Wegeverbindung. Der neue Weg führt vom Grünzug Platenstraße aus nach Süden zwischen den Sportplätzen hindurch. So entsteht eine neue Wegeverbindung zur Wilhelm-Epstein-Straße, von dort ist die Miquelanlage und damit der Grüneburgpark erreichbar. Die Umsetzung kann erst nach den Bau- bzw. Umbauarbeiten auf dem Makkabi-Sportgelände und den städtischen Sportplätzen erfolgen. 

Um die Miquelanlage mit dem Sportplatzband zu verbinden, ist eine Querung der Wilhelm-Epstein-Straße an geeigneter Stelle nötig. Die Position der Querung hängt von mehreren Faktoren ab: Langfristig ist eine neue Ringstraßenbahnlinie auf der Wilhelm-Epstein-Straße geplant. Die Querungsmöglichkeit ist dann im Zusammenhang mit der vorgesehenen Straßenbahnhaltestelle „Bundesbank“ umzusetzen. Außerdem sind die umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der Bundesbank sowie die zukünftige Trassenführung der U4 zu berücksichtigen. 

Für Fußgänger und Fahrradfahrer fehlt an der Wilhelm-Epstein-Straße derzeit eine geeignete Querung. 
Durch den Umbau lässt sich bereits heute die Fußgängerbrücke einfach mit Fahrrad, Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl queren. 

Die viel genutzte Fußgängerbrücke über die stark befahrene Miquelallee ist die einzige Verbindung vom „Grünen Ypsilon“ zum südlich gelegenen Grüneburgpark. Für eine bessere Querung – vor allem für Personen mit Fahrrad, Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl – wurden die bisherigen Schleppstufen bereits mit Rampen ergänzt.  

Nun soll in einem nächsten Schritt auch der Anschluss an die Miquelanlage barrierearm umgestaltet werden. Die Planung sieht vor, dass man zukünftig von der Brücke kommend geradeaus und stufenlos die Miquelanlage erreicht. 

Ziel ist es, ein Leitsystem zu erstellen, das auf die bestehenden, aber insbesondere auch auf die zukünftigen Wegeverbindungen im „Grünen Ypsilon“ und die verschiedenen Attraktionen hinweist. 

Zumindest ein Wegweiser hat früher auf Orte im „Grünen Ypsilon“ hingewiesen.  
Auch bei schlechtem Wetter wird man hier in Zukunft gut mit dem Fahrrad entlang fahren können. 

Ziele des Projektes sind verkehrssichere Fuß- und Radwege in der Klimsch-Anlage, der Marie-Bittorf-Anlage und der Fritz-von-Unruh-Anlage, die bei jedem Wetter genutzt werden können und langlebig sind. Dadurch wird auch eine Entflechtung von Fuß- und Radverkehr angestrebt. Die Planung ist abgeschlossen und das Projekt kann voraussichtlich 2025 umgesetzt werden.  

Für eine Planung „aus einem Guss“ wurden für dieses Projekt die beiden ursprünglichen Projekten „1.3 Qualifizierung von Wegen Westlicher Ast“ und „1.6 Qualifizierung von Wegen Östlicher Ast“ zusammengelegt. 

Ziel ist es, eine attraktive Wegeverbindung zwischen der Platenstraße und der Raimundstraße zu schaffen.  Das Projekt ersetzt das ursprüngliche Projekt „1.7 Grünzug am Iranischen Garten“, da die dafür benötigten Flächen der Stadt Frankfurt am Main nicht zur Verfügung stehen, so dass nun eine Alternative angestrebt wird. 

Der grüne Charakter soll auch bei der neuen Wegeverbindung zwischen Platen- und Raimundstraße beibehalten werden.  
Eine einladende Eingangsgestaltung könnte für mehr Wahrnehmung des Niddahangs sorgen. 

Die Kante des Niddahangs ist als eigentlich sehr markanter Ort kaum wahrnehmbar. Daher soll der Eingang in den GrünGürtel gestalterisch neu inszeniert und neue Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen werden.

Die zentrale Grünfläche lag viele Jahre weitestgehend brach und bot wenig Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Die Grünfläche wurde 2024 zu einer vielfältig nutzbaren öffentlichen Parkanlage neugestaltet. 

Durch einen Rundweg wird die Grünfläche für den Fuß- und Radverkehr erschlossen und an die Platenstraße im Norden, das Sportplatzband im Süden sowie an die Franz-Werfel-Straße im Westen angebunden. Neben intensiven Nutzungsangeboten wie Kinderspielplätzen, Calisthenics-Anlagen und einem Basketballspielfeld bietet die großzügige zentrale Liegewiese vielfältige Möglichkeiten für Aneignung, Erholung, Spiel und Sport. Ein großes Augenmerk wurde dabei auf möglichst viele inklusive und barrierefreie Spielelemente und Strukturen gelegt.

Im Eingangsbereich des Zirkus Zarakali wurde eine Aufstellfläche mit Strom – und Wasseranschluss realisiert, die eine flexible Bespielung ermöglicht und einen Ort der sozialen Interaktion im Quartier schafft. 

Das Projekt entstand aus der Zusammenlegung der Projekte „1.9 Wegeverbindung zwischen Lern-, Spiel- und Kulturmeile, Platenstraße und Sportplatzband“ und „2.4 Generationsübergreifender Bewegungspark“.  

Durch den neuen Rundweg kann der Grünzug einfach von Fuß- und Radverkehr genutzt werden. 
Auch für ältere Kinder gibt es ausreichend Platz zum Klettern und Toben.
Im südlichen Teil ist eine Calisthenics-Anlage entstanden. 
Artenreiche Blühwiesen, Stauden und Gräser sollen verschiedene Orte im Fördergebiet aufwerten – wie schon hier an der Platenstraße.

Bei Mitmachaktionen wurde neben der Platenstraße eine artenreiche Blühwiese angesät. Außerdem wurden Stauden und Gräser gepflanzt, die gut an Wetterextreme wie Hitze, Kälte, Trockenheit und Starkregen angepasst sind. Sie zeichnen sich nicht nur durch ihre Anpassungsfähigkeit und Robustheit aus, sondern bieten auch eine wichtige Lebensgrundlage für viele Tiere wie Schmetterlinge, Bienen und Vögel. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern werten den Bereich auch deutlich auf. Blühwiesen können an verschiedenen Stellen im Fördergebiet umgesetzt werden. 

Regenwassermanagement und Vorsorge zum Überflutungsschutz haben in den vergangenen Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Ziel ist es, eine modellhafte Qualifizierung der Grünanlage zu erreichen, in der zusätzlich zu der vorhandenen Nutzung für Freizeit und Erholung auch eine verträgliche Nutzung für das Regenwassermanagement benachbarter Siedlungen abgebildet werden kann. 

Grünanlagen können einen bedeutenden Beitrag zu Regenwassermanagement und Überflutungsschutz leisten. 
Auch in Zukunft wird die Fontäne weiterhin sprühen: Dann ökologisch mit Regenwasser. 

Zunächst bezog sich dieses Projekt auf den ökologischen Umbau des Miquelweihers, mit dem Ziel, eine bessere Wasserqualität und eine Erhöhung der Artenvielfalt zu erreichen. Um den Klimaschutz zu verbessern und die Biodiversität großflächig zu erhöhen, wurde das Projekt auf die gesamte Miquelanlage ausgeweitet. Neben der Sanierung des Weihers sollen einige der Rasenflächen in unterschiedliche Wiesenzonen und Staudenflächen umgewandelt werden. Rasenflächen zur Freizeitnutzung werden auch zukünftig vorhanden sein.  Die Wege in der Anlage werden saniert und barriereärmer ausgestaltet.  

Besonders wichtig ist der sparsame Umgang mit Regenwasser: Der Weiher wird künftig nur noch mit Regenwasser gespeist. Dadurch wird bei Starkregen das Risiko von Überflutungen verringert. Eine Fontäne soll weiterhin dafür sorgen, dass Wasser verdunstet und die Umgebung kühl bleibt.  

Im Fördergebiet gibt es nur wenige private Gärten. Kleinteilige Gemeinschaftsgärten waren ein häufig geäußerter Wunsch bei Beteiligungsaktionen. Sie sind nicht nur nützlich zum eigenen Anbau von Lebensmitteln, sondern erfüllen weitere wichtige Aufgaben für mehr Biodiversität, nachbarschaftlichen Austausch und bewussten Umgang mit Lebensmitteln. 

In der Lern-, Spiel- und Kulturmeile an der Platenstraße befindet sich seit 2021 der Gemeinschaftsgarten „LaHuerta“. Aufgrund der großen Nachfrage nach Hochbeeten wurde die Fläche bereits einmal erweitert. Grundsätzlich stehen innerhalb des Fördergebiets weitere Flächen für gemeinschaftliche Gartenprojekte zur Verfügung. 

Vorher gab es hier nur eine triste Rasenfläche. 
Heute steht die Fläche für das gemeinschaftliche Gärtnern, Austausch und Biodiversität.