Grünes Ypsilon

Ginnheim / Dornbusch

Stadtentwicklung

Gemeinsam für eine bürgernahe Stadtentwicklung in Frankfurt Ginnheim / Dornbusch

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Gemeinsam für eine bürgernahe Stadtentwicklung

Grünes Ypsilon

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Worum geht es?

Frankfurt wächst. Und mit steigender Einwohnerzahl braucht die Stadt verbesserte und für jedermann zugängliche Grünflächen. Gleichzeitig sind bestehende Grünanlagen in die Jahre gekommen. Sie haben Modernisierungsbedarf, um die heutigen Anforderungen für Erholung und Freizeit, aber auch in ökologischer Hinsicht zu erfüllen. Zudem benötigt der wachsende Fahrradverkehr sichere und schnelle Wegeverbindungen. Es geht um bestehende Grünanlagen zwischen Ginnheim, Dornbusch und Grüneburgpark. Von oben gesehen, erinnert die Form des Projektgebiets an den Buchstaben Ypsilon.

Die ersten Ansätze für ein Projekt „Grünes Ypsilon“ stammen aus dem Gebiet selbst: Bereits seit den frühen 2000er-Jahren ist die Aufwertung und Vernetzung der reichlich vorhandenen Freiräume ein Thema in Ginnheim und dem Dornbusch. Stadtplanungs- und Grünflächenamt, Ortsbeirat und Bevölkerung entwickelten erste Ideen, im Jahr 2009 fand sogar eine öffentliche Planungswerkstatt zum Grünen Ypsilon statt. Allein an den erforderlichen Mitteln zur Umsetzung fehlte es damals.

Das Untersuchungsgebiet

Wohnquartiere und grüne Freiräume gehören zusammen. Das Untersuchungsgebiet in den Stadtteilen Ginnheim und Dornbusch umfasst deshalb neben den Grün- und Freiflächen auch die umliegenden Wohnquartiere: Platensiedlung Süd und Nord, die Steuben-Siedlung, Teile des Dichterviertels sowie die Lern-, Spiel- und Kulturmeile an der Platenstraße.

Was soll passieren?

Die Grünanlagen sollen vernetzt und verbessert werden, etwa durch Verbindungen zwischen den Grünanlagen, sichere Fußgänger- und Fahrradübergänge und die Aufwertung der Grünflächen im Hinblick auf Ökologie, Stadtklima und Aufenthaltsqualität. All diese und viele weitere Ideen möchte die Stadt Frankfurt nun mit dem „Grünen Ypsilon“ umsetzen.

Wie wird das finanziert?

Als eine der ersten Städte bundesweit hat sich Frankfurt erfolgreich um Fördermittel aus dem neu geschaffenen Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ beworben. Um die Fördergelder zu erhalten, muss die Stadt ein so genanntes „Integriertes städtebauliches Konzept“ erarbeiten. Dafür werden Vorschläge für Maßnahmen überprüft, weiterentwickelt und mit neuen Ideen ergänzt.

Weitere Informationen zur Förderprogramm gibt es hier.

Wer ist verantwortlich für die Umsetzung?

Die Umsetzung liegt in den Händen des Grünflächenamts der Stadt Frankfurt. Das Grünflächenamt erarbeitet das Konzept in Zusammenarbeit mit allen weiteren betroffenen städtischen Ämtern. Dazu gehören Stadtplanungsamt, Umweltamt, Amt für Straßenbau und Erschließung, Sportamt, Jugend- und Sozialamt, Stadtschulamt, Straßenverkehrsamt sowie die ABG Frankfurt Holding.

Die Büros Bierbaum.Aichele.landschaftsarchitekten und Stadtberatung Dr. Sven Fries sind mit den Voruntersuchungen und dem Integrierten Städtebaulichen Konzept für das „Grüne Ypsilon“ beauftragt.