
WAS GEHT, ROSALU?
Vom „Un-Ort“ zum Aufenthaltsort: Die Fläche unter der Ginnheimer Hochbrücke, der Rosa-Luxemburg-Straße („Rosalu“) soll künftig genutzt und belebt werden. Am 29. Mai 2026 von 15 bis 18 Uhr wird sie im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung neu gedacht. Vor allem – aber nicht nur – Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen, ihre Ideen für die künftige Gestaltung einzubringen und vor Ort zu erproben.
Unter der Hochbrücke hält sich bislang kaum jemand auf. Viele nutzen die Fläche lediglich, um hindurchzugehen. Gleichzeitig fehlen im Stadtteil Aufenthaltsmöglichkeiten, besonders für junge Menschen. Das soll nun anders werden. Im vergangenen Jahr fanden unter der Brücke zwischen der Franz-Werfel-Straße und dem Lidl-Markt bereits erste Aktionen statt. Auch kleinere Verbesserungen wurden umgesetzt. Dabei wurde deutlich: Der Raum kann mehr! Im Mittelpunkt der aktuellen Überlegungen stehen Nutzungen wie Skate- oder Sitzangebote.
Bei der Beteiligungsaktion wird es nicht bei Ideen bleiben. Das Projektteam möchte nicht nur Ideen sammeln, sondern direkt vor Ort ausprobieren, was hier funktionieren kann. Neben der Beteiligung wird es deshalb viele Mitmachangebote geben. Auch der DemokratieWagen und der Verein Concrete Skate sind vor Ort und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Mit der Maßnahme „Multifunktionaler Freiraum ROSALU“ wird die Fläche im Rahmen des Projekts „Grünes Ypsilon Ginnheim/Dornbusch“ weiterentwickelt und mit Mitteln der Städtebauförderung gefördert.